hier bewertenUnsere Arbeitswelt hat ihre Wurzeln in der industriellen Revolution. Unter anderem verbirgt sich dahinter die Vorstellung, dass die Welt wie eine Maschine funktioniert. Der passende Führungsansatz wird "feudale Führung" genannt, oder auch "3-K": kommandieren – kontrollieren – korrigieren. In einer solchen Arbeitsorganisation herrscht eine Dominanzkultur vor. Partnerschaftskulturen hingegen sind durch egalitäre soziale und ideologische Strukturen gekennzeichnet, in denen verschiedene Werte geschätzt werden.
Das Führungsverständnis beachtet sowohl die Zielerreichung als auch den sozialen Zusammenhalt. Arbeitsrollen werden neu definiert, z.B. im Hinblick auf eine Work-Life-Balance. Partnerschaftliche Kulturen sind echt innovativ – warum sind sie dann so wenig verbreitet? Vorbilder und Erfahrungen fehlten bisher. Das Modell TopSharing ist eine Lösung mit vielen Vorteilen, die bereits in verschiedenen Organisationen erfolgreich eingeführt wurde.
Referent: Julia K. Kuark