hier bewertenIn welchem Umfang können bestehende Standards und Konzepte für ein Gesundheits- und Absenzenmanagement von Organisationen übernommen werden? Wo müssen und wie können individuelle Gegebenheiten berücksichtigt werden?
Hans-Peter Hofer hatte diese Aufgabe als Gesamtprojektleiter des Programms "Anwesenheitsmanagement Swisscom" in verschiedenen Gruppengesellschaften erfolgreich gelöst. Eine Herausforderung bestand darin, die verschiedenen Anforderungen und Bedürfnisse der einzelnen Geschäftsbereiche zu erkennen, zu individualisieren und in ein stringentes System zu implementieren. Häufig wurden bei Mitarbeitenden Anzeichen von Überforderung zu spät bemerkt. Wer bei Krankheit, Unfall, Burn Out oder Angst vor drohender Entlassung Orientierung und Begleitung braucht, wendet sich selten an Vorgesetze oder zuständige Personalberater. Welchen Beitrag kann ein Gesundheitsmanagement hier als Mittler und Vermittler zwischen Vorgesetzten, HR-Verantwortlichen, Mitarbeitenden und externen Institutionen wie Versicherungen, Behörden und Ärzten leisten?
In der 120minutenHR Impulsveranstaltung wurden die Erfahrungen aus der Gesaltung eines "Anwesenheitsmanagements" vorgestellt. Anhand der angesprochenen Themen wurde das Tool "Zielsystem" vorgestellt, ein einfaches und wirkungsvolles Instrument, welches Sie direkt anwenden können . Es hilft zu erkennen, welche der aktuellen Probleme am dringlichsten sind und welche möglichen Lösungen für einen zu erreichenden SOLL-Zustand zu entwickeln sind.
Gastbeitrag: Hans-Peter Hofer, arbeitete 18 Jahre bei der Swisscom in verschiedenen HR-Positionen, unter anderem als Gesamtprojektleiter "Anwesenheitsmanagement Swisscom".
Referent: Stefanie Bürger